Nach einer mühsamen Anreise, anfänglichem Totalchaos bei der Akkreditierung und einer Absage des SG-Trainings durften die Nö Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier traumhafte Schönwettertage mit großartigen Rennen bei der Masters WM in Val Thorens genießen. Die Kurssetzung in GS (2 Durchgänge) und SG war anspruchsvoll und fair, die Pisten gut präpariert, die Kollegen aus aller Welt kameradschaftlich und die Atmosphäre einer WM würdig. Die unendlichen Dimensionen des Skigebietes sind einfach beeindruckend und die rennfreie Zeit hat nicht annähernd ausgereicht, um alles zu erkunden. Die Verpflegung im Stadionbereich war gut organisiert, der Pistenrettungsdienst leider weniger. Am Slalomtag der Damen und A-Herren hatten die Athletinnen und Athleten mit Sturm und schlechter Piste zu kämpfen, doch auch dieser Renntag wurde gut gemeistert. Die Preisverteilungen sind im Rahmen von zwei sehr gelungenen Abendveranstaltungen über die Bühne gegangen und das niederösterreichische Team konnte einige Medaillen mit nach Haus nehmen. Doris Bergner vom ASKÖ Sparkasse Hainfeld hat sich in bewährter Manier zur Dreifachweltmeisterin gekürt und wurde im SG Kategoriesiegerin. Rainer Herb vom SC Göstling-Hochkar und Florian Riesenhuber vom ESV Umdasch Amstetten belegten im SG und RTL jeweils den zweiten Rang und wurden im SL beide Weltmeister (Rainer als Kategoriesieger). Gundi Dürschmid vom SV Schottwien durfte sich mit einem dritten Rang im SG über die erste WM-Medaille freuen.
Val Thorens war eine Reise wert!